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Wing Tjun ist eine jahrhundertealte Kampfkunst, die ihren Ursprung im Süden von China hat (siehe Legende). Im Gegensatz zu den meisten modernen Kampfsportarten (Thai, MMA, Boxen, Sport-Karate) steht im Wing Tjun die Selbstverteidigung im Vordergrund, und zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Aus diesem Selbstverständnis heraus sind die Prinzipien zu begreifen, auf denen Wing Tjun basiert: Effizienz, Geradlinigkeit und Schnelligkeit.

Die fünf Tiere im Logo (Drache, Tiger, Kranich, Schlange und Leopard) stehen für die Diversität von Körpertypen und Technikausführungen. So kann ein und dieselbe Technik weich oder hart, geschlagen, gehackt oder gestochen ausgeführt werden. Je nach körperlicher Konstitution und mentaler Verfassung variiert daher die Art der Technikausführung. Dies entspricht den fünf Tieren im Wing Tjun Kung Fu.

Neben der Schulung der Reflexe, der Abhärtung des Körpers, der gesteigerten Fitness und Sinneswahrnehmung ist Wing Tjun ebenso eine Schulung für den Geist. Wer Wing Tjun verinnerlicht, die Prinzipien in sein Leben integriert, wird eine Veränderung in seinem Denken und Zugang zur Welt bemerken. Wing Tjun ist persönliche Entwicklung auf allen Ebenen.

FÜR DEN KENNER: In Abgrenzung zu den vielen Mythen, die sich um die pyramidenspielartig kommerzialisierte und sektenartig institutionalisierte EWTO gebildet haben, der ich nie angehörte, sei gesagt: (a) Kein System ist unbesiegbar; jede Kampfkunst ist nur so gut wie derjenige, der sie ausübt. (b) Kraft ist eine unerläßliche Voraussetzung, um eine SV-Situation zu meistern. Flexibilität ohne Struktur ist nutzlos. (c) Die Dreiecks-Konzeption des WT gelangt in gewissen Situationen an ihre Grenzen und gehört daher durch eine Fünfecks-Konzeption ergänzt. (d) Ein stabiler Kampfstand entsteht durch eine gleichmäßige Gewichtsverteilung. (e) Das spiralförmige Nutzen von Rotations- und Gravitationskraft ist die Quelle der Kampfdynamik. (f) Ist dein Meister ein Meister der Geheimniskrämerei, so ist wohl sein einziges Geheimnis, kein Geheimnis zu haben.

Erstaunlich ist ebenso, dass die Gründung neuer Verbände gezeigt hat, wie sehr das Pyramidenspieldenken nach wie vor in der Szene verankert ist. Jahresverträge, Prüfungsgebühren, Prüfungspässe, steigende Kosten mit dem Fortschritt im System, Clothing Merchandise etc. lassen darauf rückschließen, dass den "Meistern" die Geldbörse ihrer Schüler wichtiger ist als deren Fortschritt in der Kampfkunst. Wing Tjun durchbricht dieses materialistische Agieren. Vom ersten Schülergrad bis zur Holzpuppenform bleiben die Kosten gleich. Keine Jahresverträge. Keine Prüfungsgebühren. Informationen werden nicht zurückgehalten. Kampfkunst ist meine Lebenseinstellung, nicht ein Abzockersystem.

Mag. Dr. Alexander Grundorath